Bierbaum-Gruppe

Produktionsschritte werden nach Pakistan verlagert

Aufgrund der drastisch erhöhten Herstellungskosten und der hohen Inflation, die eine Veränderung des Konsumklimas hierzulande bewirkt, hat sich die Bierbaum-Gruppe entschlossen, 2023 wichtige Produktionsschritte ihrer Bettwäsche-Marken Irisette und Bierbaum Wohnen in die bisherigen Vorstufen nach Pakistan zu verlagern. „Wir arbeiten dort mit einem zuverlässigen und nachhaltigen Partner zusammen, mit dem wir bereits seit über 15 Jahren eine gute Partnerschaft pflegen. Diese sichert eine nachhaltige Produktion entlang aller Standards und den Qualitätsanforderungen der Bierbaum-Gruppe“, betont Inhaber Jan-Frederic Bierbaum. Die wesentlichen Differenzierungsmerkmale der Produktentwicklung, Design, Markenführung Irisette und Vertrieb verbleiben vollumfänglich bei Bierbaum.

In der deutschen Produktion soll auch weiterhin ein Premium-Bettwäscheprodukt im Digitaldruckverfahren hergestellt werden. Gleichzeitig will die Gruppe die bereits vorhandenen technischen Kompetenzen im Bereich der zunehmenden Online-Vermarktung von Bettwäsche ausbauen. Als eine weitere Konsolidierungsmaßnahme werden dazu die Unternehmensaktivitäten am Standort Borken konzentriert. Hierzu zählen die in Ramsdorf angesiedelten logistischen Leistungen und die Büros der Vertriebsgesellschaft Irisette. Die Konfektionskapazitäten für Bettwäsche in dem eigenen polnischen Werk entfallen. Dies bedeutet dementsprechend auch, dass die Bierbaum-Gruppe eine Personalreduzierung an ihren Standorten vornehmen muss. „Dieser Schritt fällt uns alles andere als leicht. Wir müssen ihn jedoch vollziehen, um das Unternehmen für die Zukunft nachhaltig und sicher aufzustellen“, erklärt Inhaber Dr. Frank Bierbaum.

Diese Transformationsmaßnahmen werden im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt und bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Für die Bettwäsche-Kollektionen bis einschließlich der Frühjahr-/Sommer-Kollektionen 2023 bleiben die Rahmenbedingungen unverändert.

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