GfK

Verbraucherstimmung stabilisiert sich weiter

Die Verbraucherstimmung hat sich auch im November weiter stabilisiert. Laut GfK scheint der Absturz des Konsumklimas damit zu einem Ende gekommen zu sein, wenn das Niveau des Indikators auch nach wie vor sehr niedrig bleibt. „Die langanhaltende Furcht der Verbraucher bezüglich explodierender Energiepreise hat sich aktuell etwas abgeschwächt, was sich leicht positiv auf das Konsumklima auswirkt. Zum einen haben sich einige Energiepreise zuletzt leicht erholt, zum anderen gehen die Verbraucher offenbar davon aus, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Deckelung der Energiepreise einen Beitrag zur Dämpfung der Inflation leisten können, wenn dieser Beitrag auch eher bescheiden sein dürfte“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Trotz der leichten Besserung bleibt die Situation beim Konsumklima jedoch weiterhin angespannt.“

Die Einkommenserwartung legte nach dem Rekordtief im September legt die Einkommenserwartung bereits zum zweiten Mal in Folge moderat zu. So stieg der Indikator im November um 6,2 Punkte auf -54,3 Zähler. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt das Minus allerdings noch immer mehr als 67 Punkte.

Auch die Konjunkturaussichten scheinen sich zu stabilisieren, denn der Indikator legt zum zweiten Mal in Folge zu. Nach einem Plus von 4,3 Punkten im November steigt er auf -17,9 Zähler, wobei das Niveau des Indikators weiter sehr niedrig bleibt.

Die Anschaffungsneigung hingegen muss wieder einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Die Konsumneigung verliert 1,1 Punkte und weist aktuell -18,6 Punkte auf. Im Vergleich zum November 2021 beträgt das Minus 28,3 Punkte. Als Gründe dafür nennt die GfK die gestiegenen Energiekostenabrechnungen, für die Geld zur Seite gelegt wird.

 

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